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Besonnenheit und Besinnlichkeit

Ihr lieben Strahlesterne,

nach einem ganz zauberhaften Retreat in der Stille mit einer wundervollen Strahlegruppe bin ich immer noch am Staunen und freue mich jetzt frisch auf die nächsten Morgenmeditationen ab Montag dem 26.11. (siehe unten). Die Ruhe gebärt solche Kraft! Nach dem Retreat kam bei mir nämlich erst mal einiger familiärer Trubel und ich spüre, wie solide die Basis in mir, mit der ich mich im Retreat frisch verbinden konnte, mich durch alles durcht trägt. Selbst während ich unterrichten darf, schenken mir die Schweigewochenenden so viel Segen, ich kann oft einfach nur DANKE sagen.

Ja, und nachddem bei mir in letzter Zeit also Trubel und Ruhe beide recht intensiv da waren, möchte ich in diesem Newsletter gleich mal auf die Vorweihnachtszeit eingehen, in der das ja ebenfalls oft so sein kann. 

"Und wenn die staade Zeit vorbei is, na werd's a wieda ruhiger" meinte dazu Karl Valentin. Ich liebe dieses Zitat, weil es mich die Vorweihnachtszeit immer mit Humor sehen lässt. Außerdem erinnert es daran, dass alles nur vorübergehend ist. Also wollen wir es vollauf genießen, solange es währt oder? Deshalb möchte ich hier die Gelegenheit nutzen, euch vorab anzustupsen: 

Was ist euch wichtig in dieser Vorbereitungszeit auf das Fest der Lichter?
Auf welchen Trubel freue ich mich und was liebe ich daran? 
Wofür lasse ich mich darauf ein? 
Was möchte ich dabei leben?

Je klarer ich mir bin, was mir hier essentiell wichtig ist, desto leichter fällt es inmitten eines wirbelnden Tages die passenden Entscheidungen zu treffen und ggf Prioritäten zu setzen. Je klarer ich mir bin, worauf ich mich vorbereite oder Dinge erledige, desto besser kann ich den Weg genießen, die einzelnen Schritte und natürlich die Vorfreude schon jetzt mit dazu! Und desto leichter fällt es auch Nein zu sagen, um mehr Raum für das zu lassen, zu dem wir gerne Ja sagen wollen. Ich kann mir sozusagen leichter meine Rosinen rauspicken :-)

Was tun, wenn ich gar nicht weiß, was mir wichtig ist?

Mir persönlich hilft es da oft, einfach mit der Präsenz in mir zu sprechen und sie um Unterstützung zu bitten. Sobald ich mich nach Innen wende, um es zu versuchen in Worte zu fassen, wird mir nach und nach von selbst klarer, was ich eigentlich will. Ich spüre dann wie nicht nur das Göttliche in mir mich frisch und kraftvoll trägt, sondern auch ich selbst wieder klarer in meinem Tag weitergehen kann. Jegliche Bürde wird augenblicklich leichter und die innere Sonne blinzelt wieder herein. Ist das vielleicht, was der Ausdruck Besonnenheit ausdrücken möchte? .... wer weiß, wer weiß :-) Ich liebe es, Worte immer wieder neu zu betrachten. 


Frage dich in Bezug auf die nächsten Wochen aber auch:

Wo kann ich mir himmlische Stille und Ruhe einläuten?
Welcher Trubel darf getrost an mir vorüber ziehen?
Wo kann ich mir Raum für schlichte Zeiten nehmen, die nach innen locken,
zum Licht in mir?


Dem Licht, das uns von Geburt an geschenkt wurde, das immer darin wohnt und selbst an den nebligsten Herbst- oder den grauesten Wintertagen ungetrübt weiter leuchtet? Der Sonne in uns eben für "Besonnenheit."

Aaaaaah, und dann gibt es da ja auch noch die wundervolle "Besinnlichkeit"! Lädt nicht das Wort allein schon ein, sich einen Raum zu geben, in dem uns die Sinne baden und verwöhnen dürfen? In dem wir den Duft von Zitrusfrüchten oder Holzfeuer schnuppern, in dem wir wieder achtsam spüren, was wir so den ganzen Tag über berühren und gestalten, in dem gesungen und gelauscht werden darf, geschmeckt und träumerisch betrachtet....

Wie erholsam sind diese Zeiten und wie wertvoll! 

Man kann sich kleine Oasen dieser Zeiten genauso in den Alltag einplanen, wie Einkäufe, Sport, Familienbesuche u.ä. Zum Teil ergeben sie sich aber auch spontan und wie wundervoll ist es dann kurz inne zu halten und diesen Duft hier und jetzt vollständig auszukosten, diese Bewegung, dieses Gefühl... mmmmmmmmmh ...
... und erst dann den Tag wieder weiterlaufen zu lassen. Wie eine Pausetaste bei einem Film oder zwischen zwei Musikstücken, so dass der Nachklang verhallen kann, bevor das nächste Stück beginnt.


Besonnenheit und Besinnlichkeit - auf welche Weise begegnen sie dir? 

Ich weiß schon, normalerweise werden diese beiden Worte etwas anders ausgelegt, aber es tut gut, Worte immer wieder ganz frisch zu betrachten. Vielleicht ganz andere Aspekte darin zu entdecken und Schwupps ist das Leben nochmal schöner...

Auch im jüngsten Schweigeretreat, gerade vor kurzem, durfte ich wieder staunen, was allein der Raum für Besinnlichkeit und Besonnenheit ausmacht. Am Ende ist die Arbeit so schlicht! Wir haben uns achtsam bewegt und sind uns selbst freundlich begegnet, sind wieder und wieder jeder für sich tief in das eigene Licht eingetaucht. Oft haben wir uns auch auf den großen dunklen Raum der schöpferischen Leere eingelassen und sind auf diese Weise ins Strahlen gekommen. Dunkelheit und Licht sind ganz zauberhafte Tanzpartner, die sich gegenseitig auf sehr schöne Weise vertiefen können.

Die Rückmeldungen waren "tiefes Nach Hause kommen", "endlich das bedingungslos Geliebtsein spüren zu können" und "Stärken entdecken, die niemand mehr nehmen kann". Das Strahlen war so wundervoll sichtbar. Ich bin zutiefst dankbar, so etwas anleiten und beobachten zu dürfen. Was ist das wirkungsvollste, das ich dafür bieten kann? Der Raum für das eigene Eintauchen! Nicht mehr und nicht weniger.

Ja gut, vielleicht spreche ich auch hin und wieder etwas Mut zu, denn das Eintauchen ins Innere braucht immer wieder Mut, vor allem anfangs und es lohnt sich halt so sehr :)
Aber die tatsächliche Ruhe, die daraus entsteht, all die Kraft und Klarheit, eröffnete sich jeder Teilnehmer selbst. Das ist der Punkt, den ich von Herzen feiere, denn zu diesem Punkt wollte ich schon seit so vielen Jahren kommen.

Komm zu uns und entdecke deine Kraft und Lebensfreude ganz neu, in diesem Kurzurlaub für Körper und Seele:

- 26. - 29. April 2019 (Freitag Nachmittag bis Montag Mittag)
- 29. August - 1. September 2019 (Donnerstag Nachmittag bis Sonntag Mittag)
und der dritte wird Ende November sein, da steht das genaue Datum nur noch nicht ganz fest.

Wer gerne schon eher gemeinsam in den inneren Raum eintauchen möchte, gerade jetzt auf den Winter hin:
Frisch diesen Montag (26.11.19) fängt die neue Runde Morgenmeditationen an, jippi! Sie geht bis zum 23.12. begleitet also komplett durch die ganze "staade Zeit" und wer erst im Dezember zusteigen kann, hat ebenfalls noch viel davon.

Achtung wir beginnen diesmal schon um 6 Uhr morgens, also 15 Minuten früher als bisher! 

Für diejenigen, denen dieses Angebot noch nicht vertraut ist: keine Sorge, niemand muss um 6 Uhr morgens bei mir vor Ort sein. Ihr wählt euch entweder über das Internet oder über das ganz normale Telefon einfach ein und könnt von daheim aus lauschen, während ich eine kurze Meditation anleite (ca 20 Minuten) die uns frisch und klar in den neuen Tag gehen lässt. Auch wenn die Essenz immer wieder dieselbe ist, gibt es erstaunlich viele Spielvarianten, die viel Spaß machen dürfen.

Anmelden könnt Ihr euch hier>>> Wie immer gibt es die Option einfach nur bei dieser Runde dabei zu sein (Modul 1), sich den Onlinebereich dauerhaft dazu zu gönnen (Modul 2) oder sogar noch Einzelberatungen bei mir mit dazu (Modul 3). Pickt euch einfach heraus, was für euch am besten passt.


Zu guter Letzt möchte ich euch noch eine meiner liebsten Kurz-Meditationen vorstellen, die mir sehr wohl tut, wenn ich meinen Kopf runterfahren möchte. Sie ist sehr schlicht und leicht zu lernen:

In die Stille einzählen

Gönne dir zuerst ein paar tiefe, kräftige Atemzüge. Locker genug, um dich weich und weit zu machen. Kraftvoll genug, um alles auszuatmen, was gerade gehen darf.
Einatmend weite dich, genieße die Öffnung.
Ausatmend gib frei, was vorbei ist, genieße die Ent-Lastung.

Lass den Atem nun los und geh ins Beobachten. Lass geschehen, wie der Atem von selbst ein- und ausströmt, werde mehr und mehr zum Beobachter, währen der Atem einfach fließt. Erlaube dir dabei weiterhin, dich zu lockern und zu öffnen, wie es gerade gut tut. Richte dich schön auf in deiner Haltung, um dem Leben in dir deine ganze Achtsamkeit zu schenken. Sei ganz präsent in diesem Atem und lausche einige Atemzüge auf deine Bedürfnisse, mit der Erlaubnis dich sanft entfalten, entknittern und entspannen zu dürfen.

In diesem Entfalten und Geschehen-Lassen zähle dich nun in die Stille ein. Wir zählen dafür von 50 rückwärts runter.
Bei deinem nächsten Ausatmen denk dir innerlich 50,
beim Einatmen 49
Ausatmen 48
Einatmen 47
Ausatmen 46
und so fort bis du bei 

Ausatmen 20 
angelangt bist. Jetzt strömt der Atem in der Stille ein und wir zählen nur noch beim Ausatmen weiter.
Einatmen Stille
Ausatmen 19
Einatmen
Ausatmen 18

und so fort bis du bei 0 angelangt bist.

Nun gehst du komplett in die Stille und verweilst in der wundervollen Ruhe, die sich einstellen hat dürfen.
Bitte denk daran: Jeder Tag ist neu und nicht jede Meditation ist gleich. An manchen Tagen könnten wir uns schier ewig in der Stille baden und an anderen springt der Kopf nach kaum einer Minute wieder an. Egal wie kurz die Ruhe da war, sie ist um nichts weniger kostbar!!

Genieße es, in dieser Stille zu verweilen, solange es dir möglich ist. Ohne irgend jemand sein zu müssen oder irgendetwas tun zu müssen -  reines Bewusstsein, reines Wahrnehmen von dem, was ist. 
Der Atem fließt von ganz alleine, der Körper darf atmen, die Seele darf atmen. Körper und Energiefeld dürfen sich erleben und du bist verbunden mit der Erde unter dir dem Himmel über dir und dem großen Herzen des Lebens. Du bist verbunden mit deinem ganz Großen SEIN, der Schöpferkraft die uns so innig liebt und mit allem Segen die sie uns schenkt. 
In diesen Momenten der inneren Stille sind wir verbunden mit allem, wer wir jemals waren und wer wir jemals sein können oder werden.
Und genau hier und jetzt, hier in diesem Augenblick, ist alles gut.

Wenn du soweit bist, vertiefe deinen Atem wieder etwas und komm damit im gesamten Körper ganz bewusst an. Nimm die Welt der Sinne dazu, öffne sanft die Augen, begegne den Farben und Formen im Raum um dich, während du verbunden bleibst mit all dem Leben in dir und um dich herum.
Gönne dir hier genug Zeit für einen feinen Übergang und gehe dann bewusst mit der frisch gestärkten Präsenz neu in deinen Tag.
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Mein Tüftler-Kopf liebt diese Meditation, die mir hilft aus einer geschäftigen linken Gehirnhälfte stückchenweise herunterzufahren und wieder in einen ganzheitlicheren Zustand umzuschalten. Es gibt natürlich noch viele andere Möglichkeiten um diesen Effekt zu erhalten (wie wir in den Morgenmeditationen schon oft fein erkundet haben). Dies ist nur eine.

Vielleicht habt Ihr Lust sie zu erkunden, vielleicht erinnert es euch stattdessen daran, etwas ganz anderes zu üben, das Ihr persönlich liebt,... wie auch immer, ich wünsche Euch von Herzen viel Freude dabei!

Mit inniger Dankbarkeit für jeden von Euch in euer großartigen Einzigartigkeit,
Gabriele

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